08.
März, 2018;
Der frühe Vogel sieht die Wildsau!

Wir sind Frühaufsteher. Eigentlich sind wir „Früh-Frühaufsteher“ und können es gar nicht erwarten, dass es hell wird. In der Morgendämmerung beginnen wir unseren täglichen Waldspaziergang, so auch heute. Stirnlampen sind Gott sei Dank bis jetzt nur im Gespräch geblieben und wurden noch nicht eingesetzt. Wie peinlich wäre das denn!

Also, ich mache mein Ding wie immer und laufe vor und zurück, vor und zurück, wie es sich für einen Border Collie gehört, der seine Herde bewacht. Da stehen sie vor mir, viele schwarze Tiere, sehr groß und sehr schwarz! Wie angewurzelt bleibe ich stehen und starre sie an. Als wohlerzogener und gut ausgebildeter Hund wusste ich natürlich sofort, dass Stehenbleiben und ganz ruhig sein das einzig Richtige in dieser Situation war, um den Tieren den nötigen Respekt entgegenzubringen. Ich gucke verzweifelt zu Herrli, der jetzt erst meine neuen Kameraden wahrnimmt. Plötzlich fängt er an zu klatschen und zu schreien – ich sage Euch: Ich habe mich mindestens ebenso erschrocken wie die Wildschweine, vor denen wir standen und die nun galoppierend in den Wald verschwanden.

Ich, noch immer etwas ratlos und ängstlich, wusste nicht, was jetzt von mir erwartet wurde. Frauli und Herrli nahmen mich blitzschnell an die Leine und starteten los – im Laufschritt. Wow – blanke Angst konnte ich in ihren Gesichtern erkennen. Als wir in Sicherheit waren, erzählte uns Herrli, dass mit Wildschweinen nicht zu spaßen sei – und, dass man sie meisten sehr zeitig am Morgen antrifft.

Und was ist die Moral der Geschicht´? Marschiere erst bei Tagesanbruch los, dann störst du die Waldbewohner nicht. Habt einen feinen Spaziergang!

Eure Wildschwein-Pauli

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